Wie versprochen kommt hier noch die ausführliche Version des Blogposts aus dem Museum. Die Ziele unserer Unternehmung waren neben dem Kommunikationsmuseum auch das Bahnmuseum, welches im selben Haus untergebracht ist. Zunächst wollten wir die finissage der Ausstellung @bsolut privat besuchen, eine Podiumsdiskussion zum Schreibprozess und den Inhalten in Tagebüchern und Weblogs.
Leider machte uns die Bahn einen Strich durch die Rechnung, wir kamen statt einer Stunde zu früh eine halbe Stund ezu spät an. Damit verpassten wir etwa die Hälfte der Diskussion. Von dem was wir noch erlebten bleiben mir vor allem zwei Gedanken hängen. 1. durch die Lesung von Tagebucheinträgen war es mehr Theater als Diskussion. 2. blieb der Aspekt der Kommunikation in Blogs außen vor.
Der nächste Besichtigungsteil war das Bahnmuseum. Imposant, spannend und historisch wichtig. Neben einer Replik der Adler stand ein ICE3 als Vergleichszug und im hinteren Eck fanden sich Wagons die Ludwig II. von Bayern und Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, dieser ist auch bekannt als Der Eiserne Kanzler
also nicht von der langen Form irritieren lassen. Einen Blick in sein Arbeitsabteil ist bei den Fotos zu finden. Sehr interessant war auch eine Ausstellung zu einer Tour mit der Nordlandbahn. Ich glaube, hier ist wieder ein gewisses Interesse geweckt worden mal wieder Urlaub mit dem Zug zu machen.
Gegen 15 Uhr haben wir uns dann der öffentlichen Führung durch die @bsolut privat-Ausstellung angeschlossen. Diese war um einige kurzer als in Frankfurt, umfasste aber ähnlich deutlich die relevanten Themen. An sich ist die Ausstellung sehr nah an dem Konzept gehalten wie es auch in Frankfurt zu finden war und wurde lediglich an die Räume angepasst. Dementsprechend war unser Rundgang auch relativ kurz. Das eigentliche Kommunikationsmuseum bestach vor allem durch die Fixierung auf Telefonen. Das ist sehr schade da die Bahn so nah dran ist und sich ein Schwerpunkt hier geradezu aufzwingt. Sehr positiv zu bemerken ist, dass nahezu alle Exponate, die zum Mitmachen aufriefen auch funktionierten. Das kann man von Frankfurt nicht behaupten. Das familiäre Erlebnis ist entsprechend in Nürnberg größer.
Insgesamt habe ich den Tag, trotz Stunden in der Kälte, sehr genossen. Und auch das obligatorische Bild aus dem Museum gab es für mich. Diesmal mit den Bildern aus Hamburg und Frankfurt
Nächste Station ist dann wohl Berlin.







