Bereits letztes Jahr habe ich mir einige Bücher gegönnt, in den vergangenen Tagen habe ich mich dann über Die Märchen von Beedle dem Barden hergemacht. Allerdings habe ich das Ganze in Englisch, wie auch schon die sieben Harry Potter Bände, gelesen. Die Idee das fiktive Universum weiter auszudehnen und mit mehr Informationen zu bereichern finde ich klasse, bei Gelegenheit werde ich mir auch noch Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind sowie Quidditch im Wandel der Zeiten gönnen. Aber nun wieder zum eigentlichen Buch. Als erstes fällt natürlich die Aufmachung ins Auge. Diese ist wirklich gelungen und man will sich einfach vor den Kamin setzen und einen langen Leseabend einlegen. Leider macht der Inhalt da einen Strich durch die Rechnung. Mit den etwa 100 Seiten kommt man spielend zurecht und nach einer knappen Stunde intensiven Lesens ist der Spaß auch schon vorbei. Was man allerdings zu lesen bekommt ist stimmig zur Serie verfasst. Was mir allerdings ein wenig sauer aufstößt ist, dass immer wieder Fußnoten mit Anmerkungen von J.K. Rowling das Eintauchen in diese Parallelwelt stören. Es ist also ein Buch mit Anmerkungen zu Anmerkungen und einer Vermischung von Realwelt und der fiktiven Parallelwelt, welche nicht sonderlich gut gelingt. Wenn man sich das gespart hätte und noch ein paar mehr Märchen draufgelegt hätte, denn die schlappen fünf sind wirklich toll, dann wären The Tales of Beedle the Bard einfach nur empfehlenswert. So ist das was man bekommt für den Preis und die Erwartungshaltung nach den Harry Potter Bänden einfach zu wenig.


