Als kleines Nebenprodukt der Hochzeitsvorbereitung haben sich Wochenenden im Kreis der Familie eingeschlichen. Letzte Woche waren wir zum Beispiel wandern. Los ging es in Gösweinstein, zum Mittag waren wir in der Sachsenmühle und zum Abschluss in der Binghöhle und im Bierkarten der Brauerei Krug. Zum einen war’s eine schöne Entspannung, aber zum anderen natürlich auch wieder ein Teil der Hochzeitsvorbereitungen… Was mir aufgefallen ist, ist dass ich definitiv eine lichtstarke Optik für solche Ausflüge brauche. Uns hat eine kleine Katze die erste Hälfte des Weges begleitet und hat sich quasi als Motiv aufgedrängt. Allerdings hätte mir die ein oder andere größere Blende hier sicherlich noch geholfen, oder halt ein Bildstabilisator. Nichtsdestotrotz sind ein paar schöne Fotos entstanden die ich nicht vorenthalten möchte:
Prokrastination – Kann auch was Gutes haben
Bei mir sind es immer die Zeiten in denen ich eigentlich mehr als genug zu tun habe, an denen ich unglaublich viel Lust habe andere Dinge zu tun. Nicht dass das unsinnige Dinge wären, aber sie kosten Zeit. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen, aber die Uni hinkt ein bisschen hinterher. Was mache ich also in der Zwischenzeit: Lesen, Lesen, Lesen. Dazu habe ich auch ein neues Plugin installiert. Rechts stehen nun immer die aktuellen Bücher neben dem Bett und auf dem Schreibtisch. Diese wandern in ein kleines digitales Archiv mit dem ich am Jahresende mal sehen kann, was so alles in meinem Hirn verschwindet. Sehr schön ist, dass ich die Bücher gleich bewerten und Kurzkritiken schreiben kann. Und auch, dass es einfach mal wieder toll ist so viel freiwillig zu lesen ohne den Druck einer Hausarbeit zu haben. Natürlich ist’s auch sehr cool das Bücherregal immer voller werden zu sehen. Also ums kurz zu fassen: sehr viel Hochzeitsplanung, ein wenig Vereinsarbeit, ein bisschen Uniarbeit und viel Lesen. Alles was im Moment passiert, tolle Zeit!
Pfadabhängigkeit bei der Umstrukturierung von Dipl. in BA/MA
In den letzten Wochen bin ich des öfteren zu einer Seminararbeit gefragt worden, die ich im letzten Semester geschrieben habe. Sie behandelt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Umstellung von vier Diplomstudiengängen in das Bachelor/Master-System in Bamberg. Sie deckt die vier Fakultäten der Otto-Friedrich-Universität ab: Germanistik (GuK), Soziologie (SoWi), Pädagogik (Huwi) und Wirtschaftsinformatik (WIAI). Da ich nicht jedes Mal wieder was verpacken und verschicken möchte stelle ich die Arbeit ungekürzt hier zur Verfügung: Pfadabhängigkeit bei der Umstrukturierung von Diplomstudiengängen in das BA/MA-System. Ich freue mich über jegliches Feedback und Fragen zu der Arbeit. Hierzu einfach die Kommentarfunktion nutzen.
Akademischer Sommeranfang
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon in der ersten Semesterwoche schreiben. Jetzt ist es nicht einmal mehr der erste Monat. Aber das ist ja nur ein Zeichen dafür, dass es gerade definitiv nicht langweilig wird. Es ist sogar ausgesprochen spannend. Neben den voranschreitenden Hochzeitsplanungen, die wie bekannt unter www.nina-und-simon.de nachverfolgt werden können, ist das natürlich noch Feki.de und auch der AKS. Damit ist wohl die Freizeit mehr als gut abgedeckt.
Wie der Titel des Beitrags schon sagt, dreht es sich jetzt aber um die akademische Welt. Diese ist, als Student, quasi meine Berufstätigkeit. Die größten Neuigkeiten sind hier wohl der Abschluss des Bachelorstudiums der Politikwissenschaft und die Aufnahme des Masterstudiengangs EB/WB. Dementsprechend habe ich auch wieder mal als Ersti bei den EETs gesessen und mir mehr oder weniger Neues anhören dürfen. Gleich die erste Vorlesungswoche hatte es dann in sich. So konnte ich Donnerstag und Freitag an der DGS Sektionstagung (Wissenschafts- und Technikforschung) Institutionelle Erneuerungsfähikeit der Forschung teilnehmen und hier einige sehr interessante neue Punkte für meine kommenden Arbeiten aufnehmen. Direkt im Anschluss am Freitag ging es zu meinem ersten Basiskompetenztraining im Master: Kommunikative Kompetenz.
Eine Woche später stand der Wissenschaftstag der Metropolregion auf dem Plan. Themen waren Gute Bildung, kulturelles Erbe, Gesundheitsförderung und Verantwortung in der Wirtschaft. Ich habe mich für das Bildungspanel entschieden und einiges interessantes gehört, allerdings aus universitärer Sicht nicht viel neues. Denn auch hier war das NEPS Ton angebend. Im Rahmen meiner Hilfskrafttätgikeit in der Kommunikationswissenschaft konnte ich mich über eine neue Kamera freuen: EOS 500D mit zwei Objektiven (18-55mm und 55-250mm).
Im Mai gab es dann nicht ganz so viel. Das Kompetenzseminar konnte ich nach dem zweiten Block abschließen, die erste Stundengestaltung erfolgreich hinter mich bringen und auch den Praxistag des Seminars zu Medienpädagogik hinter mich bringen. Eine Podiumsdiskussion zu Engagement während dem Studium war interessant und hat vor allem neue Gesichter hinter bekannten Namen offenbart. Nicht geschafft habe ich allerdings die offenen Hausarbeiten vom letzten Semester nachzuarbeiten bzw. zu schreiben. Dennoch bin ich immer noch sehr motiviert und zuversichtlich, dass ich das in den nächsten Wochen angehen kann.
Exkursionen
Meine werte Verlobte hat schon von den beiden vergangenen Exkursionen in Dresden und Berlin berichtet. Ich habe es leider noch nicht geschafft, kann dafür aber ein paar Bilder nachliefern. Mitte Dezember haben wir uns ein Wochenende in Dresden einquartiert um ein bisschen Kultur und vor allem den Striezlmarkt zu schnuppern. Auf dem Heimweg folgten dann noch literarische Lokalitäten mit Schloss Moritzburg und Radebeul. Alles in Allem ein ziemlich nettes Wochenende und Dresden könnte auch zur Sommerzeit noch für einen Besuch gut sein. Im Winter war des doch recht schnell und oft dunkel.
Berlin Ende Januar war das glatte Gegenteil. Auch wenn die Nacht noch recht früh hereingebrochen ist war es überall sehr hell, dem Schnee sei Dank. Dafür mussten wir uns mit arktischen Temperaturen und Winden auseinandersetzen die das Outdoorprogramm nicht gerade erleichterten. Die Tour führte uns zu verschiedenen Ausstellungen und Museen die sich mit dem Thema Fotografie und/oder Migration (Topographie des Terrors, F.C. Gundlach, Museum Europäischer Kulturen: Workshop, Fremde? Bilder von den „Anderen“ in Deutschland und Frankreich seit 1871, Sofia – auf off ener Straße 1990 – 2001) auseinandersetzten. Ein sehr spannender Ansatz, aber leider zu viel auf einmal gewollt. Ein Themenblock hätte die Exkursion wesentlich griffiger gemacht.
Was nehme ich, neben den Fotos, aus den beiden Ausflügen mit? Aus Dresden den Pflaumenglühwein und aus Berlin die Fotografie als wissenschaftliches Thema. Beides sehr lecker bzw. spannend und verträgt sich gut miteinander. Und jetzt die Bilder… » weiterlesen
Die 100 beliebtesten Filme der Welt
Vor ein paar Wochen ging ja schon ein Stückchen zu den 100 beliebtesten Büchern der Deutschen herum. Da ich aber mindestens genauso auf Filme wie auf Bücher stehe kommt hier nun das cineastische Gegenstück. Ich übernehme hier wie die Markierung: fett ist gesehen– kursiv ist (noch) ungesehen aber vorhanden. Die Daten stammen aus dem IMDb Userchart. » weiterlesen
Es schrieb da einer eine Abschlussarbeit
Am 26.11.2009 habe ich meine Bachelorarbeit angemeldet und konnte sie letzten Freitag (26.02.2010) fristgerecht abgeben. Bis dahin war es allerdings ein längerer Weg als ich mir das vorgestellt hatte. Zum einen wollte ich eigentlich schon im letzten Sommersemester schreiben, aber leider musste ein bestimmter Schein benotet vorliegen. Und das war erst im November soweit. Nun ja, bis Ende Januar habe ich eigentlich nichts an der Arbeit getan, außer darüber nachgedacht. Es war verdammt viel an anderen Baustellen zu tun. Unter dem Thema “Das Internet als öffentliches Gut – das Problem der digitalen Spaltung” fand der Denk- und Schreibprozess dann ein Ende. Das Produkt war dann folgendes:
Über den Arbeitsfortschritt habe ich unter dem Hashtag #BA getwittert, danke nochmal für die Gratualtionen gegen Ende. » weiterlesen
Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen
Wenn ich auch eigentlich keine Zeit habe zu bloggen, findet sich doch immer wieder das kleine Teufelchen auf der Schulter, das mir sagt “TU ES!”. So ist es auch hier wieder geschehen. Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen, und was mir davon bekannt ist. Ich frage mich ja, woher diese Liste kommt…
Ich übernehme hier wie die paule bees Markierung: fett ist gelesen – kursiv ist (noch) ungelesen aber bei paule vorhanden, unterstrichen bedeutet, dass ich den Film gesehen habe. » weiterlesen
Hochzeitsblog online: www.nina-und-simon.de
Seit ein paar Tagen ist er schon online, aber erst seit heute ist er halbwegs ansehnlich: Unser Hochzeitsblog! Die Domain ist vorausschauend so gewählt, dass da auch noch was andres kommen könnte wie z.B. “Wir renovieren unsere Hexenhäuschenruine” oder “Unsere Weltreisen”. Die nächsten Monate wird es sich aber wohl ausschließlich um die Hochzeit drehen. Nochmal zum Mitschreiben:



